Die Chronik des Castrum Siamesiae
Die vollständige Geschichte unseres Reychs – von den Anfängen am Menam bis heute.
Exotisch – ein Reych wie sein Land
Wie die Stadt und das Land, so ist auch die Geschichte unseres Reiches eben exotisch.
Klein aber fein ist sie, unsere Schlaraffia Castrum Siamesiae. Ein Reych, das mit immer wechselnden Sassen zu tun hat: Firmenvertreter, Botschaftsangehörige, Fahrende, die nur für kurze Zeit in unseren schönen Gemarkungen verweilen, aber auch Sassen, die schon viele Jahre hier leben, Schlaraffen, die bereits als solche zu uns kamen und Schlaraffen, die es erst hier in Thailand wurden.
Weit entfernt vom Zentrum des Uhuversums hält sich der schlaraffische Gedanke in Bangkok beharrlich, denn befruchtet werden wir hier in Siam immer wieder durch die zahlreichen Einritte aus fernen Gauen. Glücklicherweise liegt unser Reych am Weges Rand einer Reise nach Asien und Australien. Viele Schlaraffen machen hier Halt und nutzen die Zwischenstation in Bangkok zum Einritt in unsere Sawasdeeburg.
„Hier in Siam lässt es sich glücklich leben,
im Land des Lächelns fühle ich mich wohl;
doch leider fehlt mir hier das harmlos heit're Streben,
im Uhufinstern ist mein Dasein unerfüllt und hohl.
Trotz Sonnenschein und Tropennacht verzagt ein Mann,
der mit Freunden in der Nacht nicht sippen kann"
fechst der Ritter Nomadicus, als er nach 6jähriger Zugehörigkeit zum Bunde Allschlaraffias, vom Reych Kobea Japonica im Land der aufgehenden Sonne herkommend, seine Zelte im uhufinsteren Bangkok aufschlägt. Hier ist er zum Kanzler der Deutschen Botschaft berufen worden. An seiner Seite hat er den Ritter Gishi, der als Architekt die Bauaufsicht über das neu entstehende Botschaftsgebäude wahrnimmt.
Zu diesem Paar gesellt sich Anfang a.U. 114 der DSR Bon-Jur, ErbO der altehrwürdigen Berolina, die sich spontan bereit erklärt, die Mutterschaft für das werdende Reych am Menam zu übernehmen.
Am 24. des Ostermondes a.U. 114 werden die Entwürfe für das Reychswappen und den Willekum-Orden von den Sassen angenommen. Am 6. des Brachmondes a.U. 114 überreicht der Pilger Kugler der präsumtiven Colonie einen echten ausgestopften Uhu, den er auf dem Sonntagsmarkt erstanden hat.
Inzwischen ist die erste Menamburg im President Hotel zu klein geworden und wir ziehen ins Erawan Hotel um, wo am 5. des Christmondes a.U. 114 die 26. Sippung des Castrum Siamesiae abgehalten wird.
Am 25. im Eismond a.U. 115 veranstaltet die Colonie Castrum Siamesiae ein glanzvolles Stiftungsfest, zu dem an die 100 Recken aus dem Uhuversum einreytten. Der Thron ist zum letzten Mal zu solch einer Feyerlichkeit mit unseren drei Gründungsrittern besetzt.
Genau ein Jahr später wird die Sanktionsfeyer zum Reych mit großem Farbenglanz und Schaugepränge celebriert. Zur Feyer reytten weit über 100 Personen in die Menamburg ein und ASR Florett kann auf die ansehnliche Zahl von 22 Erzschlaraffen und über 90 eingerittenen Sassen mit ihrem Tross herabblicken.
Das Castrum Siamesiae heute
49 Lenze zählt das Castrum Siamesiae mittlerweile. Trotz vieler Höhen und Tiefen hat sich unser Reych immer wieder schnell regeneriert. Etwa alle drei Jahrungen fand ein Burgwechsel statt – seit unserem Bestehen sippen wir heute in unserer 12. Burg. Wir sind das einzige schlaraffische Reych auf dem asiatischen Kontinent und damit attraktiv für reisende Sassen des gesamten Uhuversums. Uns ist jedweder Einreyter uhuhertzlich willkommen!
Quellreych XIII
Seit Lethemond a.U. 163 ein Quellreych
Quell – oder besser profan gesagt das Bier – ist ein erfrischendes Getränk, dem auch die Sassen des Castrum Siamesiae nicht abgeneigt sind.
Am 7. im Lethemond a.U. 163 haben wir uns entschlossen, dem Bund der Quellreyche im Uhuversum beizutreten und die Statuten anzuerkennen.
Für Einreiter bei uns wird es deshalb doppelt interessant – denn wir stempeln euch selbstverständlich auch den Quellreych-Ausrittpass ab. Und anders als in den anderen Quellreychen erfolgt dies nach Absprache mit dem Quellreychkoordinator nicht nur zu Quellsippungen, sondern bei jeder Sippung der 383.
Liebe Freunde – reitet ein und schaut, ob es für einen Titul reicht … denn die Quellreyche vergeben für eine bestimmte Anzahl an Einritten bei Quellsippungen nicht nur Quellahnen und -tropfen, sondern auch wohlklingende Titel an die Schlaraffenfreunde.
Wohlan – auf geht's. Drei quellfrische Lulu aus Thailand! 🍺